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Die Endstation...

Ich bin wohl jetzt in der letzten und schwersten Etappe eines Austauschjahres angekommen…
Mir bleiben 27 Tage in Venezuela und jeden Tag einer weniger.
Ich bin wie in der letzten Zeit in Deutschland dabei, mich langsam zurueckzuziehen. Die Theatergruppe besuche ich nur noch hin und wieder, weil bei der naechsten Produktion waere ich ja schon nicht mehr da. Yoga gibt es auch nicht mehr, nur der Zeichenkurs wird noch die naechsten 4 Samstage, die mir bleiben fortgefuehrt.
Ich versuche die Zeit, die mir bleibt gut zu nutzen und auszufuellen und jede Minute zu leben. Das ist aber nicht einfach, weil man irgendwann ja schlafen muss. Und wenn ich dann schlafe, traeume ich seltsame Sachen, die in Deutschland passieren werden. Die meisten dieser Traeume sind komischerweise auf franzoesisch und ich verstehe kein Wort und spreche hilflos spanisch…

Ich bin wirklich wahnsinnig froh diesen Austausch  gemacht zu haben und auch Venezuela war eine gute Wahl fuer dieses Jahr, obwohl es noch viele andere Laender gibt, die ich kennenlernen will und hoffentlich auch werde…jaja wer einmal Blut geleckt hat…Aber erstmal geniesse ich ein bisschen unser geordnetes entwickeltes DeutschlandJ.

Ich freue mich wirklich euch alle wieder zu sehen und darauf die Hauptstrasse auf meinem neuen Fahrrad hoch und runter zu fahren

aber ich glaube, dass dieser Abschied, der mir am 9.7. bevorsteht, einer der schwersten Situationen bis jetzt in meinem Leben wird. Ich werde jetzt noch versuchen ein schoenes Video auf den Blog zu stellen , das eine andere Deutsche fuer uns gemacht hat und echt schoen ist....

Wir sehn uns in 4 Wochen....

4 Kommentare 13.6.08 16:22, kommentieren



hallo deutschland.

mir bleiben noch 11 tage in san cristobal, danach werde ich meine gastmutter nach caracas begleiten, mich ein bisschen am strand braeunen, damit ich so aussehe als wuerde ich wirklich aus venezuela kommen und dann gehts am 10.7. ins flugzeug.ich glaube es ist die perfekte zeit zu gehen. ich haette keine lust noch laenger zu bleiben, weil ohne schule oder arbeit oder verantwortung fuehlt man sich nach 10 monaten schon ziemlich nutzlos. ich nehme an , ihr habt den artikel in der rheinpfalz gelesen, ich habe einige rueckmeldungen bekommen ueber die ich mich gefreut habe, aber aus denen immer herauszuhoeren war. dass ihr denkt, ich wuerde mich nicht auf euch alle freuen. das ist der groesste schwachsinn. es wird sicherlich schwer, die leute zu verabschieden, aber mein leben in deutschland ist nicht so leicht zu toppen! ich habe ne klase familie, super freunde und meine anderen beschaefigungen, von denen ich viele wieder aufnehmen werde. die zeit verfliegt, aber ich bin vorbereitet wieder zurueckzukommen und mein neues altes leben neu- und weiterzuleben!

venezuela ist wie immer und es gibt kaum neues zu berichten. ich war grade joggen, damit ich mein gewissen beruhigen kann beim essen. ich gehe jeden tag mit freunden weg. aus dem theater wurde ich zurueckgezogen, weil ich nicht taeglich hin bin , aber auch nicht konnte, das ist gut so. habe letzte woche die erste zirkusvorstellung in venezuela gesehen, bei der viel von der bellissima musik genutzt wurde und viele erinnerung hochkamen.(die stockkampfnummer-musik)...jeden tag verabschieden wir austauschschuelerInnen und mit ihnen , einen teil von unserem jahr. es wir viel geweint, aber auch gelacht und genossen. es ist schon komisch alles, und ich kann es kaum erwarten, dass endlich der tag kommt und der druck abfaellt.

haltet mich auf dem laufenden, wir sehen uns in weniger als 3 wochen...eure hannah 

1 Kommentar 24.6.08 17:17, kommentieren