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1 Monat spaeter

Ich versuche aktuell zu berichten, habe aber Angst mich zu wiederholen. Es geht auf das Ende zu, wie schon das ganze Jahr, es bleiben noch um die 90 Tage, ich bin am zaehlen...

Gestern hatte ich meine Theaterpremiere hier in Venezuela. Hatte nur drei Saetze zu sagen, aber die habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. war auch ganz gut besucht, weil wir keinen Eintritt verlangt haben. Es ist echt ganz witzig verschiedene Theaterkulturen kennenzulernen. Wie man sich in Deutschlan "hals-und Beinbruch" wuenscht, so sagt man hier drei Mal "Scheisse" (mierda). und man klatscht sich als schauspieler nach der auffuehrueng selbst, was ja in Deutschland nicht gerne gesehen wird...Auf jeden Fall ist die Gruppe klasse und ich habe sie alle sehr gerne.


 

Wie ich sonst den Tag verbringe hat sich nicht geaendert, lesen, billiard, Freunde, wandern, Kaffee, Theater, Cervezadas und so weiter. In den osterferien bin ich mit der Theatergruppe und anderen Leuten von der Universtitaet an den Strand gefahren, nach "El supi" in der naehe von coro, war schoen aber sehr windig und schon am 2. Tag hatte ich Husten und Schnupfen, aber die Woche habe ich mir davon nicht verderben lassen. Ich habe jetzt viel mehr Moeglichkeiten was zu machen, seit dem ich die Menschen von der Universitaet kenne, die Teilweise Autos haben, oder zumnidest kreative Unternehmungslust. Naechste Woche gehe ich zum Beispiel 4 Tage in ein Dorf "la Grita" und wir werden kochen und usn vergnuegen. Danach gehts dann auch schon bald auf Isla Margarita, 10 Tage und dann faengt auch schon bal Juni an, mein letzter vollker Monat in Venezuela.

Chavez hat sich eingekriegt und die menschen von der Opposition auch. Ich weiss immer weniger was ich von ihm halten soll. Teilweise macht er seine Sache gut, dass mehr aermere Menschen die Moeglichkeit auf ein Dach ueberm Kopf und Bildung haben, also zumindest keine Analphabeten bleiben. Trotzdem ist er nicht sonderlich intelligent, so wie er diese ghanze "revolution" angeht. Er weiss sein Geld nicht zu investieren und hat kaum Kontrolle ueber irgendwas, Korruption, Illegaler Handel von Oel...z. B. sind die Tankstellen-Schlangen im moment kilometerlang und um eine Tankfuellung zu bekommen , kann man mit 2 Stunden Wartezeit rechnen. Da beschweren sich die Venezolaner eben. Ich lese hier keine Zeitung und auch schon lange nicht mehr die deutsche, bin echt schlehct informiert und das wenige, was ich mitbekomme ueber die politische Situation, erfahre ich ueber Chavista , Antichavista oder unpolitische. Das Land ist echt schon krass gespalten. Man vergleicht die Situation der Chavista und Antichavista mit der Berliner Mauer, die Deutschland genauso gespalten habe, wie Chavez dieses Volk...

Das wars erstmal, ich gehe jetzt gleich wieder Billiard spielen und dann schlafen, weil ich morgen in die Schule muss, die ist echt furchtbar...Versuche mich waehrend der Schulzeit in meiner Welt zu verkreichen und moeglichst wenig

Gruesse an Speyer, Bengel und den Rest der Welt. Hannah

10 Kommentare 10.4.08 00:37, kommentieren