Von der USA in die kanadische Wildniss

Hallo ihr lieben, ich bin mir nicht scher, ob überhaupt jemand diesen Blog liest...Lasst mal ein paar Kommentare da. In Facebook wird sich ja auch nicht gescheut. So, wir sind gerade auf einem 17 stündigen Bus-Trip unterwegs, von denen wir eigentlich nur 7 Stunden im Bus hocken. Ansonsten sitzen wir an random Busstationen rum und warten. Der öffentliche Verkehr in Nordamerika ist leider wirklich noch sehr zurückgeblieben. Die USA Reise war toll. Es ging von Bozeman nach Mt.Rushmore, wo wir die in Stein gehauenen Präsidenten bewundert haben nach Cheyenne in Wyoming. Dort haben wir Casey, eine Freundin von Hannes aus dem Austausch besucht. Danach gings weiter nach Denver zu Greer, einer meiner amerikanischen Bekanntschaften aus Venezuela. Denver ist eine nicht zu große, aber doch sehr aufregende Stadt. Wo ich prompt in ner mega coolen Bar mit sau vielen Flippern und Dupstep erstmal kurz umgefallen bin. War wohl nichts ernstes, weil ich wieder auf den Beinen war nach ein paar Schluck Wasser und einem fettigen Apfeldonutding. Außerdem cool in Denver sind die Red Rocks, eine Formation an riesigen Felsen, in die eine Konzerthalle eingebaut wurde und man von Reggae bis Metal alles hören kann. Super cool! Danach haben wir uns dann drei Nationalparks angeschaut. Arches Nationalpark, Canyonlands und Bryce Canyon. Alles sehr coole, aber relativ ähnliche Parks, in denen man viel durch verrückte rote Steinformationen wandert. Die USA gibt sich da echt Mühe, nicht alles für Autos zugänglich zu machen und so konnten wir in Arches das Fiery Furnace genießen. Das ist ein Gebiet in Arches, in dem es keine Trails gibt, noch Schilder, noch sonst irgendwelche Orientierungshilfen. Sind mit jemandem aus dem Hostel rein, der sich auskannte. War eine coole Erfahrung, weil man sich vorkommt wie in einem riesigen Steinlabyrinth! Nach den Wandererungen gings wieder Richtung Norden. Wollten eigentlich noch einmal Snowboarden in Jackson Hole, haben es aber malwieder aus Geld- und Schneemangel sein lassen müssen. Armer Hannes... Vor zwei Tagen sind wir wieder in Kanada angekommen und wurden sogar an der Landesgrenze zwischen USA und Kanada mega kontrolliert. Der Grenzpolizist hat sich sogar meine Handyfotos angeschaut...Nervig. Jetzt haben wir wie gesagt einen Tag voller Warterei vor uns um dann morgen von Chris abgeholt zu werden. Diese Frau ist sehr spannend und falls ihr Zeit und Interesse habt solltet ihr euch mal ihre Homepage anschauen: http://wildernessdweller.ca/. Da sind wir die nächsten zwei Wochen. Am 13.4. geht unser Flieger dann zurück nach Deutschland, wo die Bachelorarbeit auf uns wartet... Beste Grüße Hannah

2 Kommentare 2.4.15 01:37, kommentieren

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Von Kanada in die USA

Liebe Leute, wir sind jetzt gerade auf dem Weg von Bozeman, Montana nach Mount Rushmore, South Dakota. Mt. Rushmore kennt man aus vielen amerikanischen Filmen. Es ist nämlich der Ort, wo die Gesichter der alten Präsidenten in den Fels gehauen sind. Das sind einige Meilen und genug Zeit einen Blogeintrag zu verfassen und ich habe ja auch einiges aufzuholen. Haben die letzten zwei Wochen in Rossland verbracht, eine kleine Stadt ganz im SÜd-Westen von British Columbia. Dort wollten wir ursprüngliche einen ganzen Monat bleiben und einfach Snowboard fahren auf RED Mountain. Wir haben uns allerdings dagegen entschieden, einen Monatspass für das Skigebiet zu holen, weil es nicht klar war, ob überhaupt noch Schnee fällt und das Skigebiet dann überhaupt offen bleiben kann. Und wir lagen zumindest halb richtig mit unserer Entscheidung. Das Skigebiet wurde am Tag unserer Abreise (am 16.3.2015) geschlossen. Nachdem allerdings am Sonntag 20 cm Schnee gefallen waren. Eine komische Entscheidung eines Skigebiet-Besitzers aus Californien, die auch zu Missmut unter den Bewohnern Rosslands geführt hat. (Rossland got californicated! Es ist wohl mittlerweile ein weitverbreitetes Problem in schönen Regionen Kanadas und der USA, dass reiche Menschen aus Californien einfach Regionen aufkaufen...). Wir hatten trotzdem eine schöne Zeit in Rossland: Hauptsächlich waren wir wandern und haben versucht (ohne Schneeschuhe) Gipfel zu erklimmen. Allerdings sind die Wanderungen hier in den Bergen eine andere Nummer als die sonntäglichen Wanderungen im Pfälzerwald. Einmal mussten wir umkehren ohne den Berg erklommen zu haben, aus Angst vor abgehenden Lawinen und weil es einem einfach mulmig wird, wenn man ganz alleine irgendwo in der Wildnis rumstapft. Die Bären schlafen zwar noch, aber es sind ständig Cougars unterwegs, die auf Bäumen lauern und bei Elchmangel auch mal mit Menschenfleisch vorlieb nehmen. Auf den Warnschildern, die an jedem Wanderweg angebracht sind, stehen auch meistens gute Überlebenstipps, falls man einem Bären über den Weg läuft. Für Cougars sind die Tipps allerdings relativ kurz gehalten, da man eh keine Chance hat. Haben aber alle Wanderungen gut überstanden und tolle Berge und Wälder gesehen. Haben aber auch relativ viel geschillt in Rossland und unseren australischen Mitbewohner Steph und Kyle Wizard beigebracht☺. Die kannten das noch gar nicht und waren hell auf begeistert. Natürlich waren wir auch ein paar mal Skifahren. Aber ohne Neuschnee ist das eben nur wenig befriedigend. Einen Tag sind wir nach Nakusp gefahren und haben dort nach nicht-kommerziellen Hot Springs gesucht. War super schön. Man stellt sich das so vor, dass man ewig im Internet herum sucht bis man den Namen der heißen Quelle herausfindet und dann nach dem Weg schaut. Man wandert dann so ein halbe Stunde in den Wald rein und hält Ausschau nach dampfendem Wasser. Und dann sieht man eine kleine Überdachung aus Holz und einen provisorischen Felspool, den irgendwer gebaut hat. Man reißt sich mitten im Winter und mitten im Wald die Kleider vom Leib und springt in eine natürliche Badewanne. Ich liebe es! Außerdem haben wir unsere alte Farm besucht im Slocan Valley, wo wir vor 4 Jahren gearbeiten haben (die selbe Farm, wo Bernadette und Christian auch gearbeitet haben). Wir wurden wie immer herzlich empfangen mit gutem Essen und vielen Geschichten aus den letzten Jahren. Leider ist die alte Besetzung der Hunde und der Katzen komplett verstorben (Buckwheat ist gestorben und Tex wurde weg gegeben, weil er angefangen hat Leute zu beißen). Die neue Besetzung ist aber auch nicht schlecht. Ann und Brian haben sich nämlich einen braunen Labrador Leroy zugelegt und eine schwarze Pudelfrau angelegt, die fleißig waren und mittlerweile schon die zweite Ladung Labradoodles geliefert haben. Man stelle sich 8 kleine schwarze Welpen vor mit dem goldigsten Gesicht der Welt und leicht gewelltem Fell. Super Süß!!! Wir haben uns dann aber entschieden, Rossland frühzeitig zu verlassen und einen Roadtrip durch die USA zumachen. Wir fahren einen großen Loop über Denver und die Nationalparks dort zurück nach Spokane (ca. 2 Stunden von Rossland). Fast am meisten freue ich mich auf Denver, da ich dort Greer wiedersehen werde, eine amerikanische Freundin, die ich in Venezuela kennengelernt habe. Bisher waren wir nur in Bozeman, wo wir endlich ein bisschen Powdersnow in einem Skigebiet namens Big Sky gefunden haben und uns einen Tag die Stadt sowie eine Bildungseinrichtung/ Zoo über Wölfe und Bären angeschaut haben. Letzteres ist leider nicht weiterzuempfehlen, da das Grizzly and Wolf Discovery Center eher einem Zoo ähnelt als einem Ort, an dem man was zu diesen Tieren lernt. War aber trotzdem cool einen Grizzly Bären zu sehen☺. Wir Couchsurfen den ganzen Weg und hatten in Bozeman sehr viel Glück mit unserer Unterkunft. Haben bei vier Jungs geschlafen, die alle total cool und witzig waren und ein echt gemütliches Haus bewohnt haben. Bis bald Hannah

20.3.15 22:46, kommentieren

Von Vancouver nach Jasper

Am Montag sind wir in Kanada angekommen....Der Plan steht, wir fahren die ersten 2 Wochen herum und snowboarden. Leider haben wir da die Rechnung ohne den Klimawandel gemacht. Wir wurden empfangen von strahlendem Sonnenschein und 10 Grad Außentemperatur....und waren gezwungen unsere Pläne ein wenig anzupassen. Die letzten 6 Tage waren voll von netten Bekanntschaften, vor allem über Couchsurfern und tollen Ausflügen. In Vancouver haben wir in einer Wg von 5 super netten Leuten geschlafen, deren Motto einfach "Teilen" ist. Sind mit Fahrrädern durch den Stanley Park gefahren und haben unserem "Mitbewohner" Will beim Sprayen zugeschaut. Von dort haben wir dann eine Nacht auf Vancouver Island in Victoria, der Hauptstadt der Insel verbracht. Leider ist eine Nacht zu kurz für die gesamte Insel und so haben wir nur einwenig geshoppt...(Hannes hat sich schon wieder neue Schuhe gekauft:D) und sind um einen See in der Nähe gewandert. Mit der Fähre sind wir hin und zurück gefahren und haben nach Walen Ausschau gehalten, leider ohne Erfolg, die kommen erst später. Dafür haben wir eine Seerobbe gesehen. Bei den Couchsurfern in Vancouver haben wir außerdem ein Pärchen aus Edmonton, Alberta kennengelernt, die uns dann in ihrem 4x4 Monstertruck (zumindest für meine Verhältnisse) mitgenommen haben Richtung Norden. Die Fahrt war verrückt und geprägt von tollen Aussichten. Gestern ahben wir einen großen Umweg gemacht, um natürliche Hot Springs zu finden und haben es nach 6 Stunden Fahrt auch geschafft. Es war wunderbar. Die Pools, die einfach nur Sandbecken mit Steinen außenrum sind sind 40 Grad warm und werden gespeist aus einem kleinen heißen Wasserfall, der aus den Felsen kommt. In der Nähe des Wasserfalls hält man es nicht aus, weil es soooo heiß is. Verrückt. Falls ihr irgendwann mal in die Nähe hier kommt, dann fragt nach den Sloquet Hot Springs, einer der schönsten Plätze, an denen ich/ wir jemals waren... Jetzt sind wir nach einem Tag im Auto endlich in Jasper angekommen und haben ein super billiges Bett (für kanadische Verhältnisse) im HI Hostel bei Jasper gefunden. Morgen erkunden wie die Region und am Montag gehts Skifahren... Ich schreibe bald wieder und freue mich aber immer über Kommentare.

2 Kommentare 22.2.15 07:05, kommentieren

Kelowna-Valhalla

Liebe Leserinnen und Leser,

 ich komme nicht sehr viel zum schreiben, das tut mir leid, aber das Leben hat Proritaet, trotzdem will ich euch kurz auf den neuesten Stand bringen.

 Wir sind mittlerweile in usere zweiten grossen Etappe angekommen. Auf der Farm in der Naehe von Nelson, British Colombia.

Das Leben hier ist ein Traum, wir fuettern die Pferde, spielen mit den Hunden und sammelm warme Eier aus dem Huehnerstall ein. Das Wetter ist wechselnd, manchmal schneits ein bisschen, meistens aber scheint die Sonne. Die Familie, in der wir untergekommen sind und der die Farm gehoert ist auch einfach einzigartig herzlich. Ich habe mich nach vder ersten halben Stunde hier sehr wohl gefuehlt und sehr willkommen, was nicht einfach ist, wie ich aus Venezuela weiss...

 Aber ich weiss gar nicht, ob ich ueberhaupt erzaehlt habe, wioe wir hierher gekommen sind. Nachdem wir in Vancouver als Lifties uns unseren Unterhalt verdient haben, ein eher langweiliger Job, wo man aber auch viel Spass haben konnte, z.b. waehrend schneeballcschlachten mnit ticketcheckern oder anderen liftiekollegen, sind wir dann mit dem Bus weiter nach Kelowna. Kelowna ist eine Urlaubsstadt, im Winter hat die Stadt selber aber nicht viel zu bieten, ausser den Skigebieten aussenrum, die wir auch herzlich gerne abgechekt haben. Der tiefschnee macht einen fertig. Jedes Mal wenn man hinfaellt (und ivch falle oft) muss man sich heruaskaempfen aus dem metertiefen sehr weichen schnee, das Gute daran ist, dass man sich nicht weh tun kann. Auch das wurde von mir zur Genuege getestet. Zum letzten Mal als ich ueber eine Schneeschanze springen wollte, es mir im letzten Moment aber andsers ueberlegt habe, weil der Fall doch sehr tief aussah und ich mich dann mindestens dreimal ueberschlagen habe. Grosser Spass (zuminest fuer Hannes).

Letzten Montag sind wir dann aufgebrochen in Ricghtung Farm und konnten unser Glueck nicht glkauben, als wir hier angekommen sind. Die Gegend hier ist perfekt fuer mich, weil eher alternativ (also die meisten wuerden Gruen waehlen...sie folgen dem Deutrschland-Trend

Ich muss jetzt noch ein bisschen den Boden wischen und versuche aber bald novcheinmal zu schreiben.

Ich wuerde mich ueber jegliche Kommentare freuen, nur um zu wissen, adss der Blog von manchen gelesen wird, weil ich mir darueber nicht wirklich sicher bin.

lasst von euch hoeren 

\hannah

2 Kommentare 8.4.11 00:38, kommentieren

Vancouver-Whistler

Liebe Blogleserinnen und -leser,

 ich liege ein wenig hintendran mit den Eintraegen, was daran liegt, dass wir zwar ein IPhone haben, mit dem man das Nötigste im Internet machen kann, aber was extrem nervenaufreibend ist, wenn man wirklich einen Text tippen will.

Wir sind immernoch in Vancouver und haben mittlerweile hier ein Zimmer in einem Haus und sogar einen Job als Lifties in einem Skigebiet, nur 40 Minuten von Vancouver entfernt: Cypress Mountain. Und das kam so:

Nachdem wir die ersten beiden Naechte in Vancouver bei Freunden, die wir in Brasilien letzte Reise kennengelernt haben pennen konnten, mussten wir ins Hostel umziehen. Und diese Hostelkultur hat uns nicht wirklich angemacht. Ein Fremder unter Fremden. Jeden Tag die selben Unterhaltungen und alle waren wie wir auf der Suche nach Beschäftigung. also nach einem Job. Viele waren schon seit mehreren Monaten im Hostel ohne Erfolg und so wurden wir auch recht bald von dieser Aussichtslosigkeit nichts zu finden gepackt. Hannes war recht besorgt am Anfang und wir wussten beide nicht recht wohin. Vancouver hatten wir auch schon besichtigt. Eine wirklich schoene Grossstadt, die aber nicht zu groß ist um von einem Ende zum anderen zu laufen. Also sehr angenehm. Ausserdem hat man immer Blick auf die schneeigen Bergspitzen und meistens auch irgendwie auf den Pazifischen Ozean. Leider ist es zum Chillen am Strand nun wirklich noch nicht warm genug, obwohl es einige verrueckte Canadier gibt, die schon mit FlipFlops unterwegs sind, aber das ist uebertrieben. Aber weiter in unserer Geschichte. Wir waren also recht ratlos und beschlossen dann einfach mal Snowboarden zu gehn, um den Kopf frei zu bekommen. Also sind wir für teuer Geld nach Cypress Mountain gefahren (der billigste Skipass den man hier bekommt liegt bei 70 Dollar) und haben auf gut Gluevk eine Application ausgefuellt. Ohne wirklich daran zu glauben, einen Job zu bekommen.

Damit uns nicht die Decke in Vancouver auf den Kopf faellt, sind wir dann gleich mal weiter nach Whistler, eine Stadt, die nur zum Skifahren gebaut wurde und auch nur für reiche Leute zugänglich ist. Also uns... dort haben wir 4 Naechte im Hostel gepennt und sind drei Tage Ski gefahren, was uns normalerweise so um die 400 Dollar gekostet hätte, also nur der Skipass. GFlücklicherweise haben wir die Season-Pässe von unseren 2 Bekannten bekommen und wurden unter Herzklopfen in die Gondel hoch auf den Berg gelassen...Hannes hat sich fast in die Hose gemacht. Zurueck aus Whistler war dann der Hebel umgelegt...

Wir bekamen die Jobzusagen und uns wurde direkt auf unsere Couchsurfing -Wohnungssuch-Anfrage geantwortet.

Und hiern sind wir nun. Das Haus in dem wir leben, ist eine Irrenanstalt. Wir wohnen mit einer Dauerbekifften, einem Dealer, einem Alkoholiker und ncoh ein paar normaleren Menschen zusammen. Ehrlich gesagt verliert man hier leicht den Überblick, wer hier wohnt und wer nur hier schläft, bzw. sich vollaufen lässt. Ich komme mir schon fast spiessig vor, weil Hannes und ich uns nicht so ganz ins Getümmel schmeißen und eher zufrieden in unserem kleinen Raum chillen. Naja. Nach dieser WG bin ich dann abgehärtet für jegliche zukünftigen WGs.

 Jetzt gehts nach Downtown, wo wir wieder billig Sushi essen und uns eine Sozialversicherungsnummer holen und heute abend, gehn wirendlich mal Vancouvers Nachtleben unsicher machen, auch wenn heute Montag ist und wir morgen um 5:30 aufstehen müssen zum arbeiten.

Ich freue mich über Kommentare und auf Hannes Facebook-Seite gibt es ein paar Fotos zu sehn...nicht viele, weil meine Kamera kaputt gegangen ist am ersten Tag und wir nur noch das multifunktionale IPhone haben. Grüße an Speyer!

Hannah

1 Kommentar 14.3.11 20:31, kommentieren

Der erste Eintrag mit 20 und es fuehlt sich genauso an wie vorher! Ich habe mich sehr gefreut ueber eure Nachrichten, auch wenn ich noch nicht wirklich dazugekommen bin alles genau zu lesen und vorallem zu beantwortem, aber deshalb hier wieder ein "Brief" an alle!!
Gestern Abend sind wir wieder aus dem Dschungel in die Zivilisation zurueck, die sich momentan Manaus nennt und umgeben ist von Regenwald und Wasser, also nur mit dem Flugzeug oder dem Boot zu erreichen ist. Zweiteres haben wir ja wahrgenommen.
Die Bootstour war viel angenehmer als erwartet! Man stelle sich ein drei-stpeckiges, aber recht kleines Schiff vor. Auf dem Unterdeck waren haufenweise Zwiebeln, Tomaten und Cachaca (der Zuckerrohrschnaps um Caipirinha zu machen) gelagert, auf dem 2.Deck hingen wir mit ungefaehr 200 anderen Menschen, hauptsaechlich Brasilianer, aber auch ein Schweizerpaerchen und einige Franzosen und noch zwei Deutsche, die aber auf halber Strecke ausgestiegen sind. Es war also recht eng und Haengematte neben Haengematte aufgehaengt. Trotzdem konnte ich erstaunlich gut schlafen, man durfte sich halt nicht so viel bewegen und empfehlenswert war es auch so wenig aufs Klo zu gehen wie moeglich! Ach Ja, Essen sollte man auch nicht alles auf dem Boot, weil doch einige Menschen um uns herum von boesem Durchfall befallen wurden! Hannes und ich haben uns deshalb die ganze Woche von Brot und Dosenfisch ernaehrtm was sich ausgezahlt hat. Erstens weil es unserem Magen gut geht und zweitens, weil wir sogar etwas abgenommen haben. Die Zeit auf dem Boot erschien uns teilweise zwar ein bisschen eintoenig, aber nicht langweilig. Dank dem mitgebrachten Wizard-Spiel (ein Speil, das dich in Rage bringt) hatten wir sogar spannende Abwechslung. Ansonsten wurde gelesen, geschlafen, gegessen, geschlafen, nach Delfinen Ausschau gehalten (es gibt diese Suesswasserdelfine wohl nur im Amazonas!) und viel erzaehlt auf diversen Sprachmischungen (Portugiesisch, Spanisch, Franzoesisch, Englisch, Italienisch, Schwitzerduetsch usw.). Am Montag, also meinem Geburtstag sind wir dann in Manaus angekommen und ich wurde von Hannes mit einem kleinen Kuchen und Kerzen drauf ganz lieb ueberracht. Ich hatte auch einige Gaeste, weil das Schiff bevoelkert war von kleinen brasiliansichen Kindern, die alle gierig auf meinen Kuchen waren, aber Geburtstagskuchen sind ja da um geteilt zu werden!

Direkt im Anschluss dann als wir das Boot verlassen haben wurden wir dann von unserem Guide, den wir uebers Internet gefunden hatten, auch einem Schweizer, George Uebelhart in Empfang genommen, der uns dann die Tour vermittelt hat, die wir gleich am selben Tag angefangen haben.

Was uns bevorstand waren also 2 Tage und eine Nacht in einer Dschungellogde (man stelle sich eine schwimmende Holzkonstruktion mit Zimmern und Toiletten und Haengemattenhalterungen vor, alles in Gruen). In diesen 2 Tagen sollten wir Krokodile und Piranhas fangen, einen Dschungelspaziergang machen und ein bisschen ins Indioleben schnuppern. Es fing auch ganz gut an. Wir sind mit dem Boot an die Stelle gefahren wo sich 2 Fluesse verschiedenster Temperatur und Farbe treffen, was echt krass war zu sehen, wie sich ein brauner Fluss und ein schwarzer Fluss treffen ohne sich zu vermischen (Hannes war vorallem von dem schwarzen Fluss begeistert, weil er aussah wie Coca Cola). Danach haben wir noch Affen und grosse Seerosen besucht und sind dann zu der Dschungellogde gefahren, um zu Mittag zu essen. Nach dem Mittagessen sind wir dann Fischen gegangen. Ich habe leider keinen Piranha gefangen, aber unsere Bootkollegen hatten mehr Gluech und wir bekamen also Piranhas zu sehen. Dann sind wir Abendessen gegangen und dann ging das richtige Abenteuer los! Nach dem Abendessen sind wir naemlich los, um die Krokodile fangen zu gehen, aber dazu kam es leider nie.

Wir sind mit 10 anderen Touris und 2 Guides, alle in einem recht kleinen Boot aus Holz mit Motor los. Nach so einer halben Stunde Fahrt ging dann leider der Motor kaputt. Es war Nacht, wir hatten nur ein Paddel und kein funktionierendes Handy bzw. Funkgeraet, um Hilfe zu rufen. Nach ein wenig Zeit im Boot, einigen Paddelversuchen und Reparaturanlaeufen war die Stimmung im Boot schon ein wenig schlechter, aber immernoch in Ordnung. Wir sind dann auch gluecklicherweise irgendwie an das Haus des einen Guides gekommen, wo uns ein zweites Boot dann abschleppen sollte. Das sah auch alles so ganz gut aus und wir hatten uns schon gerettet gefuehlt. Als wir dann weitgenug von diesem Haus, aberauch noch weit genug vom Hotel entfernt waren, ging dann aber tatsaechlich auch noch das zweite Boot kaputt (fuer Brasilien nicht verwunderlich!) und wir standen genauso da wie vorher, nur eben mit zwei kaputten Booten. Naja, nach einiger Zeit haben dann aber die Guides dann unser Boot wieder repariert und wir sind so nach 2 oder 3 Stunden wieder im hotel angekommen ohne auch nur den Hauch eines Krokodiles gesehn zu haben, was mich aber auch nicht gestoert hat, weil ohne einen funktionierendes Motor waere so ein Krokodil sicher keine angenehme Ueberraschung gewesen. Die Nacht die darauf folgte war auch recht turbulent. Mosquitos ueberall, nicht ausreichend Haengematten und letztendlich waren wir auch komplett alleine in der Dschungellogde, weil unsere Guides wohl einen besseres Schlafplatz mit weniger Mosquitos hatten. In Gespraechen mit den anderen Bewohnern unserer Logde kamen dann auch so Geruechte auf wie, dass vor 8 Jahren ein Touri gestorben waere und die Logde schon laengst keine Lizens mehr haette usw. Es schien wie ein kleiner Alptraum, sicher war auf jeden Fall, ads wir ein Teil unseres Geldes zuureckverlangen wuerden! Gestern also, am 2. Tag unserer Tour haben wir noch einen recht laecherlichen, aber ganz netten Spaziergang durch den Dschungel gemacht und einiges ueber Plazen gelernt und wie sie von den Indios benutzt werden und sind dann spaeter zurueck nach Manaus gefahren, wo wir jetzt gerdae wieder den Zugang zu Internet und Aussenwelt geniessen.

Ja, das war also so mehr oder weniger, wie ich meinen Geburtstag verbracht habe. Interessant, aber nicht das, was ich mir fuer jeden Geburtstag wuenschen wuerde. Die richtige Geburtstagsfeier werde ich also nochmal in Deutschland nachholen muessen, worauf ich mich auch sehr freue!!

Heute Nacht gehts endlich Nach Venezuela und in den nacehsten Naturpark, naemlich die Gran Sabana!!

Ich melde mich wieder sobald wie moeglich! Gruesse vom Hannes, der ja in 10 Tagen schon wieder in Deutschland ist, wenn auch wahrscheinlich erstmal in Wernersberg.

Bis bald!!

 

21.7.10 17:03, kommentieren

Salvador, Fortaleza, Jericoacoara, Lencois, Sao Luis, Belem

Es ist 7 Uhr morgens, die Sonne knallt schon wie verrueckt und ich sitze in einem recht wohlhabenden Haus in Belem. Wie es dazu kommt, durch Couchsurfen, einer genialen Organisation, die Reisebegeisterte Menschen vernetzt und sozusagen austauscht. Man sucht sich also Couches in aller Welt, auf denen man uebernachten kann. Hannes und ich sind mittlerweile begeisterte Couchsurfer, weil wir bisher ueberwiegend gute Erfahrungen gemacht haben. es ist natuerlich teilweise auc h ein bisschen anstrengend. Zum Beispiel gerade im Moment, dar unser Gastgeber Thiago (Es muss wohl am Namen liegen) gestern sehr schlecht gelaunt war und wir deshalb zu Hause geblieben sind, anstatt das Belemer Nachtleben zu erkunden! Wir sind seit dem 7.7. morgens hier in Belem, haben uns 2 schoene Tage hier gemacht und sind dann Freitag und Samstag auf die Ilha do Marajo geschippert, um dort die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Im Lonely Planet (unserem alleswissenden reisefuehrer) steht das als eine der hauptattraktionen drin, weshalb wir ueberhaupt auf die Idee kamen diesen Ausflug zu machen. Deshalb haben wir auch Abenteuer mit Wasserbueffeln und auf freier Wildbahn erwartet. In Wirklichkeit gab es allerdings nicht sehr viel zu sehn, ausser eben angebundene Wasserbueffel am Strassenrand (wobei man hier erwaehnen muss, dass es nur eine Strasse gab und sonst das Dorf eine riesige Wiese war) und vielen Fahrraedern, was man sonst eher selten in Suedamerika sieht! Trotz einem kleinen Stich der Enttaeuschung, fanden wir die Tage sehr schoen und schon die Fahrt mit einem Schiff den Amazonas hoch um zur Insel zu gelangen, war toll. Aber von Schifffahrten auf dem Amazonas werden wir noch genug zu erzaehlen haben, da wir am Dienstag unsere Reise von Belem nach Manaus auf dem Boot antreten werden. Ueber diesen Zeitraum hinweg wird es wohl auch schwer sein Internet zu bekommen und ich werde mich wohl erstmal nicht melden koennen, wenn alles glatt laeuft wollen wir am 20.7. in Manaus ankommen!

Aber jetzt nochmal eine Woche zurueck nach Itacare!

Von Itacare, was eine unserer schoensten Stationen dieser Reise war, einfach weil alle so gemuetlich dort waren, wollten wir den Bus und dann das Boot nehmen nach Salvador, um dort direkt unseren Flug nach Fortaleza zu nehmen. Der bus von Itacare sollte um 5.30 Uhr mit uns abfahren (die Tickets waren schon gekauft). Leider sind wir erst um 6.10 Uhr aufgestanden als der Bus schon laengst weg war. Unser Flug war fuer 13.45 Uhr von Salvador nach Fortaleza angesetzt...Und dann ging der Stress los!

Statt dem Bus haben wir ein Taxi fuer TeuerGeld bestellt, dass um 11.15 Uhr spaetestens am hafen sein sollte um dann das Boot nach Salvador zu nehmen. das Taxi kam um 11.20 an. Zu spaet also, um das Boot zu nehmen (schon da haben wir nicht mehr dran geglaubt, dass wir den Flug bekommen). Hannes fing also an mit dem Taxifahrer zu diskuttieren, dass wir nur die 2. Haelfte des Preises bezahlen wuerden, falls er auch das erfuellt haette, was er versprochen hatte, naemlich spaetestens um 11 Uhr am Hafen zu sein. Nach einer halben Stunde Diskussion (inclusive Drohungen des Fahrers die Polizei zu rufen und Gesprachen mit dem schreienden Chef des Unternehmens) einigten wir uns dann auf 75 Reais (35 Euro), die Haelfte des noch ausstehenden Betrags. Zufrieden waren wir zwar nicht wirklich, aber OK. Wie das bei brasilianischen Strassenstreitigkeiten ist, sammelt sich um die Beteiligten herum eine kleine Menschentraube, die eifrig mitdiskuttiert, so auch in diesem Fall. Einer war dabei, der uns (nicht ohne einen horrenden Preis dafuer zu verlangen) zu einer anderen Ablegestelle fahren wollte, wo es auch Faehren gaebe nach Salvador, sogar noch schneller als die, die wir ursprunglich nehmen wollten. Die Faehre sollte um 12 Uhr abfahren und eine halbe Stunde bis Salvador brauchen. In diesem Moment war es 11.50 Uhr. Wir also rein ins Auto und ab zum Hafen, die Faehre haben wir sogar bekommen, nur dauerte sie letztendlich nicht eine halbe Stunde, sondern 45 Minuten. Man erinnere an unseren Flug um 13.45 h! Um 12.45 stehn wir also in salvador, noch weit weg vom Flughafen. Manche behaupten eine Stunde Fahrt bis zum Flughafen, manche Brasilianer versichern uns auch optimistisch nur eine halbe Stunde Fahrzeit sei noetig. Und diese halbe Stunde Zeitdifferenz war ausschlaggebens fuer uns. Aber nachdem wir soviel Stress und Geldrausschmeisserei hinter uns hatten, war es uns die taxifahrt auch noch einen versuch wert. Und wir hatten Glueck, das waehrend dieser Zeit grade das Brasilien-Spiel war und die Strassen wie leergefegt waren, sind wir wirklich um 13.15 in den Flughafen reingerannt, haben Check-In und Kontrollen innerhalb von wenigen Minuten abgefertigt und sind ins Flugzeug! Hannes hatte Traenen in den Augen vor Glueck!!

Lange geschichte, kurzer Sinn, wir sind also am selben Tag noch in Fortaleza angekommen, wo wir von einer netten Frau, namens Dani in ihr Appartement aufgenommen wurden, bzw. sie hat es uns ueberlassen und ist waehrend dieser Zeit zu ihrem Freund gezogen. Die nachsten 5 Tage haben wir also in Fortaleza verbracht, was eine schoene Stadt mit Strand und viel Hitze ist. Ein besonders geniales Ereignis fuer uns war das kostenlose Shrimps-Bueffet, das uns am 29.6. in einem 4-Sterne-Hotel serviert wurde, im Rahmen einer Verkaufsgespraechs von Hotelappartements oder so. Naja, wir haben uns das angehoert und dann schamlos gefuttert. Genial!!! Den darauffolgenden tag sidn wir nach Morro branco gefahren, wo es geniale Schluchten bzw, Berge aus sand in allen Farben zu sehen gab. Aber auch hier war die Kroenung des Tages spontaner Art...Auf dem Rueckweg von diesen Sandgebilden, die man ja auch auf facebook bewundern kann) sind wir auf einen Haufen betrunkener und singender Tourifuehrer und Buggyfahrer gestossen, die uns direkt zu ihrer netten Runde eingeladen haben. Wir haben gegrillte kleine Fische komplett gefuttert und Caschaca gesueffelt, Hannes hat sogar ein T-shirt geschenkt bekommen, was sehr gestunken hat, mittlerweile aber gewaschen wurde! Leider konnten wir nicht endlos bei ihnen bleiben (oder vielleicht zum Glueck wegen dem vielen Chachaca...), weil wir den Bus zurueck nach Fortaleza nehmen mussten. Das war unser letzter Tag dort. Am 1.7. sind wir dann in aller Fruehe aufgebrochen nach Jericoacoara!

Die Fahrten zu kleineren Orten sind immer sehr abenteuerlich, so auch hier. Wir mussten am Ende unserer Reise nach Jeri in einen Gelaendebus, der bunt angemalt war umsteigen und nochmal eine Stunde am Strand rumholpern, bis wir ins, hinter einer Duene versteckte kleine Doerfchen Jeri kamen. Dort angekommen , wurden wir gleich ueberfallen von lauter Leuten, die uns ihre Pousadas andrehen wollten, doch gleich das erste Angebot von einer netten Spanierin hat uns gelockt und wir sind mit ihr gegangen. Das war auch das Beste, was wir haetten machen koennen. Ausser uns waren dort noch 2 nette Spanier, ein italienisches Paerchen und ein Amerikaner (der aber laneg in argentinien gelebt hatte) untergebracht. Wir waren also in netter Gesellschaft, die wir auch abend zum Caiprinha trinken und zusammen Kochen genutzt haben! Um Jeri herum gibt es eigentlich nur Duenen und ein paar Fluesse, die wir mit Buggy und Boot erkundet haben und waehrend dieser Tour wir sogar ein schwangeres Seepferdchen gesehen haben!

Da wir uns alle so gut verstanden haben in unserer Pousada und wir mehr oder weniger die gleichen Plaene hatten, sind wir dan auch am 3.7. mit dem Amerikaner Ben und den 2 Italienern weiter gefahren in den Nationalpark Lencois, wo wir 2 Uebernachtungen hatten und sogar alle zusammen in einem Zimmer geschlafen haben (auch der Preise wegen).  Lencois hat viel zu bieten, die Natur dort ist beeindruckend, nur wissen die Brasilianer nicht, was sie daraus machen koennen. Wir haben 2 ausfluege gemacht in lencois. Einmal sind wir mit dem Jeep zu den Bettlaken-Duenen gefahren (Man stelle sich immer eine Duene und danach einen kleinen See vor oder schaue sich die bilder auf facebook an) nd rumgewandert. Der 2. Ausflug war mit dem Boot eher in Richtung Wald, wo das Highlight die Affen waren. Beeindruckend war wirklich wie drastisch der Unterschied zwischen den Landschaften war. Wo eigentlich Wueste war, fing ploetzlich ein megagruener Tropenwald an, und umgekehrt. Trotzdem waren diese Ausfluege fuer den Preis, den wir bezaehlt haben eher duerftig, aber als Touri und dann noch dazu Gringo! wird man eben iimmer mal gerne uebers Ohr gehauen. Trotzdem hat sich der besuch sehr gelohnt! Nach dem 2. Ausflug sind wir direkt weitergefahren, auch wieder zu fuenft nach Sao Luis, der naechst groesseren Stadt weiter im Norden. Dort haben wir uns von Ben getrennt, der den Bus direkt weiter nach Belem genommen hat, den gleichen den auch wir einen Tag spaeter genommen haben, aber wir wollten vorher noch Sao Luis kennenlernen!

Die Italiener sind in einer Pousada untergekommen, wir haben weiter auf unser Couchsurfen beharrt und sind bei Edvania gelandet, die wir aber nur an dem Abend kurz und dann nicht mehr gesehen haben. Sao Luis ist eine kleine stadt, die ein bisschen an italien erinnert, mit kleinen alten haeuschen usw. Wir sind den ganzen tag in der Stadt rumgeschlappt und waren am Abend froh in den klimatisierten Bus ensteigen zu duerfen, weil Staedte-Touren bei dieser feuchten Hitze echt nicht so spassig sind. Ueber Nacht sind wir dann also nach Belem transportiert worden, das ist jetzt 4 Tage her. Wir haben noch heute und morgen in Belem und beginnen dann wie gesgat die Bootstour!

Heute werden wir uns die Stadt noch genauer anschauen und versuchen eine Malaria-Impfung zu bekommen. Das ist der Plan! ich wuensche euch noch viele schoene Tage am See bei dieser Hitze und freue mich ueber neuigkeiten vn euch, die ich dann in Manaus lesen werde!

1 Kommentar 11.7.10 12:45, kommentieren